Lektion 8
2. Dezember 2021

Information zur Lektion
"Ägypten ist wunderschön, wunderschön auch auf der Quarantäneliste." Mit diesem Satz teilte uns Jeannine mit, dass die Vorlesung heute nicht wie gewohnt im DSBG Neubau stattfindet, sondern online via Zoom. Der Vorteil bestand darin, dass unser Schönheitsschlaf 30 Minuten länger dauerte und wir gemütlich während der Vorlesung frühstücken konnten. Die Nachteile, welcher ein solcher Fernunterricht mit sich bringt (besonders in diesem Seminar) überwogen jedoch. Die Interaktion in der Gruppe war um einiges schwieriger und die Arbeitsaufträge in der Gruppe konnten nicht ganz so gut gelöst werden wie vor Ort.

Einstieg
Zu Beginn der Stunde zeigte uns Jeannine einige Fakten zum Thema "Podcast" auf, sowie verschiedene Elemente, welche einen guten Podcast ausmachen. Ähnlich wie bei einer guten Geschichte oder einem guten Film gibt es auch beim Podcast einen Einstieg, einen Höhepunkt und schlussendlich eine Auflösung. Die Nutzung von Podcasts stieg in den letzten Jahren extrem an. Dieses Medium ist besonders bei jüngeren Leuten sehr beliebt.
Besprechung Arbeitsauftrag 7
Auf heute mussten wir zuhause alle einen Podcast dieser Liste hören:
Mithilfe von "Flinga" sammelten wir verschiedene Punkte um den Podcast zu bewerten und mussten diese jeweils den Kategorien "Audio-Elemente", "Gut" und "Nicht so gut" zuordnen.

Beim Podcast sieht man keine Bilder sondern hört lediglich Personen sprechen. Aus diesem Grund sollen geeignete Elemente verwendet werden, um Kino im Kopf zu erzeugen. Bilder bleiben nämlich oft viel besser als Worte. Beim Podcast soll der Inhalt deshalb so erzählt werden, dass der Zuschauer sich ein Bild dazu vorstellen kann, so als wäre er dabei und würde die Szene sehen. Hierzu gehören beispielsweise Audio Elemente wie Ambi (Hintergrundgeräusche), Musik und Sprache.
Guide: Wie erstelle ich einen guten Podcast?
Konzept erstellen:
- Botschaft, KERNAUSSAGE, Ziel
- Was ist der Inhalt?
- Wie "transportieren" wir den Inhalt?
Audio Elemente:
- Ambi (Hintergrundgeräusche): Stimmen, Natur, Raum, Verkehr...
- Musik/Audioelemente: Jingle/künstliche Geräusche
- Sprache: Off-Text/O-Töne/beschreibende und bildliche Sprache
Sprache (Text im Podcast ist fürs Zuhören, nicht fürs Lesen gemacht)
- Aktive Sprache
- Keine Fremdwörter
- Keine Subjekte
- Unnötiger Ballast weglassen
- Pro Satz eine Idee (nicht überfordern)
Reflexion
Die heutige Stunde war natürlich etwas anders als sonst, da die Qualität des Unterrichts online nicht dieselbe war, wie wenn wir den Inhalt vor Ort besprochen hätten. Jedoch hat Jeannine definitiv das Beste aus der Situation gemacht und uns trotzdem einen abwechslungsreichen Unterricht geboten. Ich fand es im Nachhinein sogar gut, dass wir eine Lektion online hatten, da sich das Seminar ja "Mediendidaktik und Medienpraxis" nennt. Somit bekamen wir gleich Einblick darin, wie der Unterricht über ein Onlinemedium interessant gestaltet werden kann.

Ich selbst höre sehr oft Podcast, wenn ich längere Strecken Fahrrad fahre oder wenn ich Joggen gehe. Für mich persönlich ist die Tonqualität dabei jeweils etwas vom Wichtigsten. Muss ich mich extrem fest konzentrieren, um überhaupt das Gesprochene zu verstehen, löscht es mir sehr schnell ab und ich wechsle zu einem anderen Podcast. Die meisten Podcast welche ich höre, handeln von wissenschaftlichen Themen. Hier ist es mir jeweils sehr wichtig, dass die Themen so "einfach" wie möglich erklärt werden. Ansonsten ist es sehr schwierig, den Inhalt zu verstehen, wenn man sich keine Notizen machen kann und keine tatsächlichen Bilder vor sich hat (nur Kopfkino). Auch ist ein roter Faden von grosser Bedeutung, da man sonst sehr schnell abschweifen kann.
Was ich zudem sehr spannend fand war das verwenden der Sprache. Normalerweise ist man sich aus dem Gymnasium gewohnt, eher "komplizierte" Sätze zu bilden, keine Wiederholungen zu verwenden und Synonyme anstelle immer gleicher Wörter zu benutzen. Bei der "Sprache fürs Ohr", wie sie beim Podcast verwendet wird, gilt hingegen möglichst einfache Sätze zu bilden, das gesagte oft zu wiederholen und anstelle von Synonymen immer wieder dieselben Wörter verwenden. So ist es für den Zuschauer viel einfacher, dem Gesprochenen zu folgen.
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