Lektion 7

18. November 2021

Besprechung Arbeitsauftrag 6

Corinnne Stehli gibt Feedback zu Videos
Corinnne Stehli gibt Feedback zu Videos

Heute haben wir die Kurzvideos vom Arbeitsauftrag 6 angeschaut. Wir sollten die anderen Gruppen sowie auch unser eigenes Video mithilfe unterschiedlicher Methoden beurteilen.

  • Klassische Methode
  • Ampel Methode
  • Fünf-Finger-Methode
  • Feedforward Methode


Unterschiedliche Feedback Methoden

Klassische Methode
Klassische Methode

Hier gilt es die oben stehenden Fragen zu beantworten und mithilfe von ihnen ein konstruktives Feedback zu geben.




Fünf-Finger-Methode
Fünf-Finger-Methode

Bei der Fünf-Finger-Methode startet man mit dem Punkt beim Daumen und arbeitet dann die ganze Hand bis hin zum kleinen Finger durch.

Ampelmethode
Ampelmethode

Bei der Methode werden verschiedene Elemente anhand unterschiedlicher Farben beurteilt (grün=gut, gelb=mittel, rot=schlecht). 



Feedforward Methode
Feedforward Methode

Hier geht es nicht darum zu sagen, was nicht gut ist, sondern was besser gemacht werden kann. Man bezeichnet dies auch als "Growth Mindset".

Zusammenfassend aus dem Feedback kann folgendes über die Videos welche wir gemacht haben gesagt werden:

Peerfeedback zu den Kurzvideos
Peerfeedback zu den Kurzvideos

Schnitt Techniken

Der Schnitt ist ein sehr wichtiges Element bei der Bearbeitung von Filmen. Heute haben wir verschiedene Arten davon kennengelernt:

  • Assoziativ: Löst bestimmte Assoziationen beim Zuschauer aus
  • J und L Cut: Von einem L-Schnitt spricht man, wenn der Ton der vorigen Szene in der Folgeszene immer noch zu hören ist. Ein J-Schnitt liegt vor, wenn der Ton der folgenden Szene schon zu hören ist, jedoch noch das Bild der alten Szene.
  • Schnitt in die Bewegung: Eine Bewegung wird mit unterschiedlichen Einstellungsgrössen gefilmt und danach so geschnitten, dass es einen flüssigen Übergang gibt und die Bewegung fliessend von einer in die andere Szene verläuft.
  • Parallel Montage: Hier werden zwei Handlungsstränge parallel zueinander montiert. Sie verlaufen gleichzeitig nebeneinander. Sie werden abwechslungsweise ineinander geschnitten.
  • Match Cut: Ziel ist es eine optische Verknüpfung von verschiedenen Szenen zu machen die an und für sich nicht zusammenhängen. 
  • Jump Cut: Der "Sprung-Schnitt" verkürzt die erzählte Zeit im Film indem sich beispielsweise die Körperhaltung oder der Gesichtsausdruck einer Person ruckartig verändert oder eine Person unmittelbar von einer Stelle zur nächsten springt. Wichtig: Ab Stativ und Kameraposition bleibt gleich.
  • Timelaps: Diese Art wird auch als "Zeitraffer" bezeichnet. Mithilfe von Beschleunigung des Videos können lange Sequenzen verkürzt werden. Wichtig: Ab Stativ und Kameraposition bleibt gleich.

Auftrag während der Lektion

Während der Lektion drehten wir in Kleingruppen ein Video, bei welchem wir den Übergang von einer in die nächste Szene so filmen sollten, dass dieser fliessend überläuft. Somit sollte man nicht wirklich sehen, dass es einen Schnitt gibt. Uns ist das so mittelmässig gut gelungen. Ich denke das Grundprinzip war richtig (selbe Kameraeinstellung, selbe Perspektive). Die Szene welche wir gewählt haben war jedoch nicht einfach umzusetzen. Unser Endprodukt ist hier zu sehen:

Text-Bild-Schere

Widersprechen sich Text und Bild, spricht man von einer Text-Bild-Schere. Dies sollte unbedingt vermieden werden, da sie zu einer Überforderung des Zuschauers führt -> man sieht etwas anderes als man hört. Um dies zu verdeutlichen haben wir einen Filmausschnitt eines Islamisten geschaut, der zum Volk spricht und ihnen sagt, dass sie sich nicht fürchten müssen. Im Hintergrund sind jedoch bewaffnete Männer zu sehen, welche der Aussage nicht gerade Glaubwürdigkeit schenken. Die Zuschauer hören hier etwas anderes als sie sehen.

Beispiel Text-Bild-Schere
Beispiel Text-Bild-Schere

Arbeitsauftrag auf nächste Woche:

Reflexion

Wie immer hat mir die Lektion sehr gut gefallen. Ich fand es unterhaltsam aber auch informativ, die Videos der anderen Gruppen zu sehen und zu schauen, wie unterschiedlich der Auftrag ausgeführt wurde. Auch das Feedback war sehr erfrischend, da wir nicht stur mit "das war gut" und "das war nicht gut" arbeiteten, sondern verschiedene Formen kennenlernten. Falls ich später mal unterrichte, werde ich sicherlich auf einige der Formen zurückgreifen um den Unterricht abwechslungsreich zu gestalten. Durch die Abwechslung zwischen Theorie (z.B. Schnittarten) und Praxis (selber Videos schneiden) war der Unterricht sehr abwechslungsreich. Ich konnte die ganze Lektion gut mitverfolgen ohne ständig abzuschweifen (was mir in anderen Vorlesungen oft nicht gelingt).

Hier geht es weiter zu:

© 2021 Stefanie Bur | Departement für Sport, Bewegung & Gesundheit | Universität Basel | Alle Rechte vorbehalten 

Unterstützt von Webnode
Erstellen Sie Ihre Webseite gratis! Diese Website wurde mit Webnode erstellt. Erstellen Sie Ihre eigene Seite noch heute kostenfrei! Los geht´s